Was sind erneuerbare Energien?

Erneuerbare oder aber auch regenerative Energien werden diejenigen Energieformen bezeichnet, die aus verfügbaren Quellen jederzeit unbegrenzt zur Verfügung stehen. Anders als die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas, die nicht unendlich verfügbar sind und darüber hinaus bei ihrer Verbrennung klimaschädliche Emissionen ausstoßen, sind regenerative Energien nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich. Die Sonne wird noch viele Millionen Jahre scheinen. Aber auch der Erdkern ist so heiß, dass er immer Wärme abgeben wird. Erneuerbar sind aber auch solche Energiequellen, die zwar verbraucht, jedoch reproduziert werden können. Dazu zählt Biomasse. Energiepflanzen und Holz können immer wieder neu angebaut werden.
Der Ausbau der regenerativen Energien ist darum nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ökologisch vorteilhaft Energieeinsparungsberatung. Denn durch die Nutzung regenerativer Energien kann jedes Jahr die Freisetzung vieler Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden werden.

Es gibt viele Energiequellen, aus denen wir Wärme gewinnen. Aus erneuerbaren Energien bezieht Deutschland derzeit nur 6,6 Prozent seiner Wärme. Der Rest kommt aus fossilen Energiequellen wie Erdgas, Öl und Kohle. Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Wärmeversorgung steigt seit Jahren, ist aber heute noch – insgesamt betrachtet – relativ gering. Dabei sind die Potenziale für die Zukunft gewaltig: Bereits im Jahr 2020 kann der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung die 14 Prozent Marke überschreiten. Damit könnten über 86 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die erneuerbaren Energien sind das bisher fast nicht genutzte Energiepotential auf dem Wärmemarkt. Die Technologien zu ihrer Nutzung sind vorhanden. Es liegt an uns, das vorhandene Potential im Interesse des Klimaschutzes zu mobilisieren.
Zum einen sind erneuerbare Energien an kein begrenztes Vorkommen gebunden; sie werden nicht knapp. Zum anderen ist ihre Nutzung für die Bereitstellung von Wärme mit wesentlich weniger Treibhausgasemissionen verbunden als die Verbrennung von Erdgas, Öl oder Kohle. Das schont das Klima und spart wertvolle Ressourcen.
Erneuerbare Energien sind vor Ort vorhanden. Sie müssen nicht wie fossile Energieträger importiert werden. Das macht Deutschland unabhängiger von geopolitisch unsicheren Regionen. Im Innland entstehen neue Arbeitsplätze, moderne Technologien entwickeln sich und stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Energieeinsparung – Ursachen und methodische Ansätze


Energieeinsparungen können dadurch erreicht werden, in dem den Verbrauchern finanzielle Anreize geboten werde, um selbst Maßnahmen zu ergreifen, die zu einer Energieeinsparung führen. Jedoch können aufgrund von Verordnungen den Verbrauchern entweder Begrenzungen oder sogar eine Minderung des Energieverbrauchs vorgeschrieben werden Energiemanagementberater.
Es kann sein, dass ein Energieträger nicht immer zur Verfügung steht , oder aber die gewünschte Energiemenge nicht beisteuern kann.
Dies kann erfolgen, wie nachstehend aufgelistet:

- durch zu geringe Förderkapazitäten
- durch zu geringe Kapazität eines Netzanschlusses oder einer Pipeline
- durch zu geringe Kraftwerkskapazität
- durch Lieferschwierigkeiten (z.B. bedingt durch politische Spannungen, Kriege oder auch Wetterbedingungen)
- Gesundheits- und Umweltschäden beispielsweise durch Abgase, Lärm, Treibhausgase oder Radioaktivität (z.B. Waldschäden und Globale Erwärmung)

In Marktwirtschaften erhöhen sich die Preise, auch die Energiepreise, solange die Nachfrage das Angebot übersteigt. Wenn eine mäßige Preiselastizität der Nachfrage und/oder eine mäßige Preiselastizität des Angebots vorliegen, können kleinere Differenzen zwischen Angebot und Nachfrage zu großen Preisausschlägen führen.
Der Wunsch und die Möglichkeit, hohe Energiekosten zu senken erfordern Entscheidungen, die letztendlich nur dazu führt, dass Energieeinsparungen vorgenommen werden müssen Energiemanagementberatung.

Methodisch bieten sich folgende Ansätze zur Einsparung einer stimmten Energieform an:

-Verringern des Energiebedarfs durch Verzicht auf bestimmte Leistungen. Oft bietet der
Verzicht auf kleine Zusatzfunktionen ein großes Energiesparpotenzial, zum Beispiel:
Gebäudeheizung in nicht genutzten Räumen reduzieren
-Steigerung der Effizienz erhöht die Ausnutzung von der aufgewendeten Energie,
beispielsweise die Steigerung des Wirkungsgrades durch Minderung der Dissipation.
Durch erhöhte Effizienz kann der Verbrauch häufig deutlich gesenkt werden (z.B.
Wärmedämmung und Energiesparlampen).

Intelligente Steuerungen der Betriebsparameter von Maschinen,Geräten und anderen Systemen leisten heute einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung.
Die Nutzung alternativer Energieformen ist keine Energieeinsparung im eigentlichen Sinne. Durch dieses Vorgehen kann jedoch die ursprünglich eingesetzte Energieform reduziert oder gänzlich ersetzt werden. Zu einer Energieeinsparung kommt es dabei nur, wenn die Nutzung der neuen Energieform effizienter ist, als die zu ersetzende Energie.
Beispiele für die Alternativenergienutzung sind:

- Tageslicht statt elektrischer Beleuchtung
- Muskelkraft statt Motor
- Erdgas statt Kohle.

Die höhere Effizienz kann auch bei der Energiebereitstellung liegen: Erdgasheizung statt Elektroheizung spart Energie nicht im Haus, sondern bei der Stromerzeugung in einem Kraftwerk.